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Wer ich bin

Porträtfoto der Autorin im schwarzen Shirt

Mein Name ist Saskia.


Geboren wurde ich Anfang der 80er Jahre in Niedersachsen. Nach dem Abitur studierte ich Betriebswirtschaftslehre, legte das Steuerberaterexamen ab und baute im Rhein-Main-Gebiet meine eigene Kanzlei auf. Dort liegt seit vielen Jahren mein Lebensmittelpunkt.

Im Jahr 2019 begann eine innere Bewegung, die im Frühjahr 2020 in einen abrupten Einschnitt mündete. Innerhalb weniger Wochen veränderten sich zentrale Lebensbereiche grundlegend. Entscheidungen, die von außen kaum nachvollziehbar waren, führten zu Brüchen – beruflich wie privat.

Was folgte, war kein sanfter Übergang, sondern eine tiefgreifende Neuorientierung. Worte wie Zäsur, Umkehr oder Metanoia beschreiben diese Zeit treffend. Nicht, weil alles Vorherige falsch gewesen wäre, sondern weil sich Maßstäbe, Prioritäten und Perspektiven verschoben haben.

Seitdem gehe ich einen Glaubensweg, der nicht bequem ist und auch nicht immer verstanden wird. Er bringt Fragen, Widerspruch und gelegentlich Distanz mit sich – aber ebenso Klarheit, innere Freiheit und Dankbarkeit.

Im Schwarzwald habe ich ein zweites Zuhause gefunden. Dort suche ich regelmäßig die Stille – in der Natur, in der Kontemplation und im Lesen der Heiligen Schrift. Noch vor wenigen Jahren hätte ich über solche Worte wohl selbst gelächelt. Heute gehören sie zu meinem Alltag.

Dieser Blog ist kein Lehrbuch und kein Bekenntnisprogramm. Er ist ein Gedankenschuhkarton – ein Ort für Erfahrungen, Fragen und Beobachtungen auf diesem Weg.

 

Warum ich schreibe

 

Ich schreibe,

  • weil ich erlebt habe, dass selbst unbequeme Veränderungen gut sein können.

  • weil viele Menschen über ihren Glauben nachdenken, aber selten darüber sprechen.

  • weil mich ehrliche Glaubenserfahrungen anderer ermutigt haben.

  • weil ich Räume schätze, in denen man frei mitdenken darf – ohne Druck und ohne geistliche Überhöhung.

Dieser Blog versteht sich nicht als theologische Fachseite. Ich teile hier persönliche Erfahrungen und Überlegungen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder letzte Antworten.

 

Der Weg bleibt offen – für Fragen, für Korrekturen, für Überraschungen.

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